Dass Praxiskontakte nicht auf die Region Flensburg beschränkt bleiben, bewies vor wenigen .Wochen der Schü­ler Sascha Boskovski, der seine Semesterarbeit für ein Amsterdamer Architektur- / Innenarchitekturbüro er­folgreich abschloss. Nach seiner Abschlussprüfung an der Fachschule wird er dort bei der Realisierung des Pro­jektes weitere berufliche Er­fahrungen sammeln.

Für die Fachrichtung Raumgestaltung und Innen­ausbau entscheiden sich ebenso Abiturienten wie Hauptschulabsolventen, die nach fachrichtungsorien­tierter beruflicher Erstaus­bildung und Praxiserfah­rung neue Perspektiven suchen. Absolventen überneh­men als Staatlich geprüfte Gestalterinnen und Gestal­ter im gesamten Bundesge­biet und darüber hinaus Aufgaben des Entwurfs sowie der technischen und or­ganisatorischen Planung im Innenausbau. Dabei arbei­ten sie häufig in Planungs­büros und als Bauleiter.

Gleichrangig zur Aneig­nung von Fachkompetenz sieht die Fachschule das Training „weicher” Qualifi­kationen, etwa Initiative, Verantwortung, Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit. Schüler arbeiten aktiv an der Schulentwicklung mit. So lernen sie, sich als gleichrangiges Mitglied in eine größere Organisation zu integrieren. Ergänzend erfüllen systematisch aufge­baute Themenblöcke und persönlich geführte Lernzielgespräche di erwachse­nengerechte Bildungsstrate­gie. „Wir freuen uns, wenn Ehemalige über ihre berufli­chen Aktivitäten berichten. Ganz besonders freuen wir uns, wenn sie von ihrem Ar­beitgeber mit dem Auftragkommen, für weiteren Nachwuchs zu werben. Das zeigt, dass die Nachfrage nach hoch qualifizierten Mitarbeitern auch im Bereich des Innenausbaus wieder ansteigt,” so Gerd Vollberg.

Aus dem Flensburger Tageblatt, 16.6.07